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Bauernhof

Unser kleiner Bauernhof im Zentrum des Hofguts setzt die landwirtschaftliche Nutzung der Hopfenburg fort und dient dem Schutz und Erhalt vom Aussterben bedrohter Tiere. Unser Ziel ist es, diesen Tieren einen lebenswerten Ort außerhalb von optimierter Woll-, Milch- und Fleischproduktion zubieten.

Poitou Esel

Poitou Esel

Unsere Poitou-Esel heißen Beppo und Robin und sind die schwerste Eselrasse der Welt. Sie zeichnen sich durch ihr lockig-rötliches, langhaariges Fell aus. Weiße Abzeichen am Maul, den Augenrändern und am Bauch und ein knochiger Gesamteindruck sind ebenfalls typisch. Weltweit gibt es nur noch wenige reinrassige Tiere. Unser Beppo ist eines davon und siedelte im August 2010 von der Stuttgarter Wilhelma auf die Hopfenburg um.
 
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Poitou-Esel sind die schwerste Eselrasse der Welt und zeichnen sich durch ihr lockig-rötliches, langhaariges Fell aus. Weiße Abzeichen am Maul, den Augenrändern und am Bauch und ein knochiger Gesamteindruck sind ebenfalls typisch. Weltweit gibt es nur noch wenige reinrassige Tiere. Unser Beppo ist eines davon und siedelte im August 2010 von der Stuttgarter Wilhelma auf die Hopfenburg um.

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Herkunft und Verbreitung:
Nach schriftlichen Überlieferungen gibt es den Poitou-Esel schon seit dem 10. Jahrhundert. Die Erzeugung von Maultieren blühte vor allem im 13. und 18. Jahrhundert. Er wurde häufig zur Verbesserung bodenständiger Eselrassen in andere Mittelmeerländer und in die USA exportiert. Der Poitou-Esel wurde früher in weiten Teilen Südwest-Frankreichs gezüchtet. Heute gibt es nur noch wenige Reinzuchten in der Landschaft Poitou. Wichtige Zuchttiere sind seit vielen Jahren in Deutschland.

Merkmale und Eigenschaften:
Der Poitou-Esel gehört zu den größten Eselrassen der Welt. Das lockige Langhaar ist in der Regel kastanien- bis schwarzbraun, manchmal ins Gelbliche gehend. Auffallend ist die starke Behaarung der großen Ohren. Maul, Nase und Ohren sind silbergrau gefasst mit einem ins Rötliche gehenden Säumungsstreifen. Bauch und Innenseite der Schenkel erscheinen hell. Der kräftige Hals und die geraden Schultern tragen einen schweren, knochigen, langgezogenen Kopf. Der lange, gerade Rücken, die kurze Kruppe, die leicht hervorstehenden Hüfthöcker und die langen muskulösen Beine geben dem Esel einen knochigen Gesamteindruck. Das Stockmaß der Hengste liegt zwischen 140 und 150 cm, Stuten erreichen 130 bis 145 cm. Das Fleisch gilt als besonders schmackhaft.
Die Rasse findet vorwiegend Verwendung in der Zucht von Maultieren, wurde in der Vergangenheit aber auch als Lastenträger und zur Feldarbeit herangezogen. Die aus der Kreuzung mit der Kaltblutpferderasse "Mulassier" entstehenden Maultiere werden sowohl in der Landwirtschaft als auch beim Militär eingesetzt.

Besonderheiten:
Gemeinsame Erhaltungsbemühungen im Ursprungsgebiet sowie in zahlreichen Zoologischen Gärten. Hoher Schauwert.

Bestand:
Im Jahr 2009 waren in Deutschland 17 Züchter zugelassen, die eingetragene Poitou-Esel züchten. Der Bestand verteilte sich auf 17 A-Buch Hengste (davon 9 gekörte Hengste), 28 A-Buch Stuten, 30 B-Buch Stuten und 24 B-Buch Hengste. Aus züchterischer Sicht war das Jahr 2009 ein erfolgreiches Jahr, in dem 5 Fohlen geboren wurden, darunter 2 A-Buch Hengste. Insgesamt waren 99 Tiere eingetragen.

Quelle: Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH), Rassebeschreibung

Hinterwälder Rinder

Hinterwälder Rinder

Babette, Bella und Silvester sind unsere Hinterwälder Rinder. Sie tragen ein hellgelbes bis dunkelrotes, fast braunes Haarkleid auf weißem Grund, sind gedeckt, gefleckt, gescheckt oder gesprenkelt. Der alte Landschlag soll sich aus dem Keltenrind entwickelt haben und ist die kleinste mitteleuropäische Rinderrasse. Hinterwälder Kühe gelten als robust, genügsam, langlebig und sehr weidetüchtig.
 
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Hinterwälder Kühe tragen ein hellgelbes bis dunkelrotes, fast braunes Haarkleid auf weißem Grund, sind gedeckt, gefleckt, gescheckt oder gesprenkelt. Der alte Landschlag soll sich aus dem Keltenrind entwickelt haben und ist die kleinste mitteleuropäische Rinderrasse. Hinterwälder Kühe gelten als robust, genügsam, langlebig und sehr weidetüchtig.

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Kennzeichen:
Hellgelb bis dunkelrot-braunes Haarkleid auf weißem Grund, gedeckt, gefleckt, gescheckt oder gesprenkelt; Kopf meist weiß, teils gefleckt.
Widerrist der Kühe 115-125 cm bei einem Gewicht von 380-480 kg.

Verbreitung:
Südlicher Hochschwarzwald (Feldberg, Belchen, großes und kleines Wiesental). In der Zwischenzeit deutschlandweit verbreitet als Extensivrasse, betreut in den Länder-Fleischrinderzuchtverbänden.

Herkunft:
Alter Landschlag, der sich aus dem Keltenrind entwickelt haben soll. In den Höhenlagen des Südschwarzwaldes mit seinen extrem steilen Lagen entwickelte es sich zu einer betont eigenständigen Rasse.

Eigenschaften und Leistung:
Robust, genügsam, hohe Fruchtbarkeit, langlebig, sehr weidetüchtig, harte Konstitution, sehr gutes Fundament. Die Milchleistung der etwa 600 kontrollierten Bestandskühe liegt bei 3.400 kg Milch, 3,99 % Fett- und 3,40 % Eiweißgehalt. Tägliche Zunahme der Auktionsbullen ca. 900 g; gute Fleischfülle und feine Fleischfaserung; bestens zur Mutter- und Ammenkuhhaltung geeignet; Entwicklung eines eigenen Qualitätsfleischprogramms läuft; sehr gute Direktabsatzchancen.

Besonderheiten:
Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 1992, kleinste mitteleuropäische Rinderrasse.

Bestand:
Gesamtpopulation ca. 4.000 Tiere, Kuhbestand 2.200, etwa 50 Deckbullen, ca. 15 % der Kühe werden künstlich besamt.

Quelle: Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH), Rassebeschreibung

Waldschafe

Waldschafe

Wir haben ca. 40 Waldschafe (leider sind uns hier die Namen ausgegangen) Alle haben eine feingliedrige Anatomie und eine lange, grobe Wolle. Sie gelten als ebenso robuste wie genügsame Rasse mit guter Milchleistung und können je nach Geschlecht bis zu 55 bzw. 80 kg auf die Waage bringen. Laut roter Liste gehören sie zur Kategorie 1 der extrem gefährdeten Haustierrassen.
 
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Waldschafe haben eine feingliedrige Anatomie und eine lange, grobe Wolle. Sie gelten als ebenso robuste wie genügsame Rasse mit guter Milchleistung und können je nach Geschlecht bis zu 55 bzw. 80 kg auf die Waage bringen. Laut roter Liste gehören sie zur Kategorie 1 der extrem gefährdeten Haustierrassen.

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Kennzeichen:
Feingliedriges, klein bis mittelgroßes Landschaf mit langer, grober Wolle. Meist weiß, vereinzelt braune Tiere. Böcke häufig behornt. Böcke: 60 bis 80 kg, Muttern: 40 - 55 kg.

Verbreitung:
Bayerischer Wald, Böhmerwald und Mühlviertel.

Herkunft:
Geht auf das mittelalterliche Zaupelschaf zurück.

Eigenschaften/Leistung:
Robuste und genügsame Rasse mit hoher Fruchtbarkeit. Gute Muttereigenschaften und Milchleistung. Lange, schlichte Wolle - zum Handspinnen geeignet. Asaisonale Brunst.

Besonderheiten:
In abgelegenenen Rückzugsgebieten der Alpen auch als Steinschaf bekannt.

Quelle: Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH), Rassebeschreibung